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Startseite/Blog/Google DNS-Server: 8.8.8.8, 8.8.4.4, IPv6 & Einrichtung

Google DNS-Server: 8.8.8.8, 8.8.4.4, IPv6 & Einrichtung

Shaik Vahid3. Okt. 202610 Min. Lesezeit
Google DNS-Server 8.8.8.8 und 8.8.4.4 mit IPv6-Adressen und den DoH/DoT-Endpunkten von dns.google
Google DNS-Server 8.8.8.8 und 8.8.4.4 mit IPv6-Adressen und den DoH/DoT-Endpunkten von dns.google

Kernaussage

Die öffentlichen DNS-Server von Google sind **8.8.8.8** und **8.8.4.4** für IPv4 sowie **2001:4860:4860::8888** und **2001:4860:4860::8844** für IPv6. Der Dienst heißt Google Public DNS. Er ist kostenlos, braucht kein Konto, validiert DNSSEC und blockiert, abgesehen von seltenen Sicherheits- oder Rechtsfällen, nichts. Für verschlüsseltes DNS lautet der DoT-Hostname **dns.google** (als Privates DNS unter Android) und die DoH-URL **https://dns.google/dns-query**. Trag die Adressen im Router ein, damit sie für alle Geräte gelten, und bestätige den Wechsel mit `nslookup -type=TXT o-o.myaddr.l.google.com`.

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Was ist Google Public DNS?

Google DNS, offiziell Google Public DNS, ist ein kostenloser DNS-Resolver, den Google seit Dezember 2009 betreibt. Ein Resolver ist der Server, den dein Gerät fragt, um eine Domain wie github.com in eine IP-Adresse zu übersetzen. Dein Internetanbieter stellt dir standardmäßig seinen eigenen Resolver bereit; der von Google ist eine öffentliche Alternative, die jeder nutzen kann, indem er 8.8.8.8 in seinen Netzwerkeinstellungen einträgt.

Die Adressen sind absichtlich leicht zu merken und gehören zu den meistgenutzten DNS-Servern im Internet. Google sagt, dass es personenbezogene Daten aus dem Dienst nicht für gezielte Werbung nutzt, und legt genau offen, was protokolliert wird (siehe den Abschnitt zum Datenschutz weiter unten).

Hinweis

Google Public DNS ist nicht dasselbe wie Google Cloud DNS, der kostenpflichtige Dienst, der DNS-Einträge für Domains hostet. Wenn du wissen willst, wo die Einträge deiner Domain liegen, prüfe ihre Nameserver mit unserer NS-Abfrage.

Google DNS-Server-Adressen (IPv4 und IPv6)

Trag diese Adressen in jedes Feld für DNS-Einstellungen ein. Nutze beide: Die zweite ist die Ausweichadresse, falls dein Gerät die erste nicht erreicht.

EinstellungIPv4IPv6
Bevorzugter / primärer DNS8.8.8.82001:4860:4860::8888
Alternativer / sekundärer DNS8.8.4.42001:4860:4860::8844
bash
# Google DNS direkt fragen (macOS, Linux oder Windows mit den BIND-Tools)
dig @8.8.8.8 dnsrobot.net A +short

# Das Gleiche über IPv6
dig @2001:4860:4860::8888 dnsrobot.net A +short

# Das Gleiche mit Windows-Bordmitteln
nslookup dnsrobot.net 8.8.8.8

Beide Adressen sind Anycast-Adressen: Google kündigt sie aus Rechenzentren auf der ganzen Welt an, und deine Anfrage landet beim im Netz nächstgelegenen. 8.8.8.8 und 8.8.4.4 sind gleichwertig; keine von beiden ist ein langsamerer Backup-Server. Kleine Geschwindigkeitsunterschiede zwischen ihnen, wie in unserem Benchmark weiter unten, hängen vom Routing am jeweiligen Tag ab.

Wenn dein Anschluss IPv6 hat, trag auch das IPv6-Paar ein. Sonst schickt dein Gerät IPv6-Anfragen womöglich weiter an den Resolver deines Internetanbieters und umgeht Google unbemerkt.

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Google DNS64-Adressen für reine IPv6-Netze

Google betreibt außerdem einen DNS64-Dienst. In einem Netz, das nur IPv6 hat, erzeugt er IPv6-Adressen für Websites, die nur IPv4 haben, damit ein NAT64-Gateway den Datenverkehr übersetzen kann. Das brauchst du nur, wenn du ein reines IPv6-Netz mit NAT64 und dem bekannten Präfix 64:ff9b::/96 betreibst.

DienstAdresse 1Adresse 2
Google Public DNS642001:4860:4860::64642001:4860:4860::64

Warnung

Trag die DNS64-Adressen nicht an einem normalen Heim- oder Büroanschluss ein. Ohne NAT64-Gateway führen die synthetisierten IPv6-Adressen ins Leere, und Websites, die nur IPv4 haben, laden nicht mehr.

DNS over HTTPS, DNS over TLS und die JSON-API

Normales DNS über Port 53 ist unverschlüsselt. Dein Internetanbieter und alle anderen auf dem Weg können also die Namen mitlesen, die du abfragst. Google Public DNS antwortet zusätzlich über verschlüsselte Protokolle:

  • DNS over HTTPS (DoH): https://dns.google/dns-query. Chrome und Edge nutzen es, wenn du in der Einstellung für sicheres DNS Google auswählst; Firefox führt Google nicht auf, wähle dort also Benutzerdefiniert und füge die URL ein.

  • DNS over TLS (DoT): Hostname dns.google auf Port 853. Den trägst du in der Android-Einstellung Privates DNS ein.

  • JSON-API: https://dns.google/resolve?name=example.com&type=A liefert die Antwort als JSON, praktisch für Skripte und schnelle Checks im Browser.

bash
# Googles JSON-API: funktioniert mit einfachem curl
curl -s 'https://dns.google/resolve?name=dnsrobot.net&type=A'
# {"Status":0, ... "Answer":[{"name":"dnsrobot.net.","type":1,"TTL":300,"data":"172.67.150.248"}, ...],
#  "Comment":"Response from 108.162.193.236."}

Das Feld Comment verrät, welchen autoritativen Server Google nach der Antwort gefragt hat. Hier ist das einer der Nameserver von Cloudflare, weil das DNS von dnsrobot.net bei Cloudflare gehostet wird.

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Google DNS und Datenschutz: Was protokolliert wird

Google beschreibt seine Protokollierung auf der Datenschutzseite von Google Public DNS. Es gibt zwei Arten von Logs:

  • Temporäre Logs enthalten deine vollständige IP-Adresse und die Anfrage. Google löscht sie innerhalb von 24 bis 48 Stunden und nutzt sie, um Missbrauch zu bekämpfen und Probleme zu beheben.

  • Permanente Logs speichern eine Stichprobe der Anfragen ohne IP-Adresse. Stattdessen enthalten sie einen Standort auf Stadt- oder Regionsebene, dazu Angaben wie die ASN deines Netzwerks, den abgefragten Namen und den Eintragstyp.

  • Google sagt, dass es diese Logs nicht mit personenbezogenen Daten aus deinem Google-Konto oder anderen Google-Diensten verknüpft, außer zur Abwehr von Sicherheitsproblemen und Missbrauch.

  • EDNS Client Subnet (ECS): Google gibt die ersten 24 Bit deiner IPv4-Adresse (56 Bit bei IPv6) oder weniger an die DNS-Server der Website weiter, wenn diese ECS unterstützen. Das hilft CDNs, dich zu einem Server in deiner Nähe zu schicken. Cloudflares 1.1.1.1 macht das nicht.

Hinweis

Welches Subnetz Google weitergibt, siehst du so: dig @8.8.8.8 o-o.myaddr.l.google.com TXT +short. In unserem Test kam der Google-Server zurück, der die Anfrage bearbeitet hat, plus die Zeile edns0-client-subnet 49.37.129.0/24, also unsere Heim-IP gekürzt auf ihre ersten drei Teile.

Das ist weniger, als viele Resolver von Internetanbietern speichern, aber mehr als bei 1.1.1.1, das IP-Adressen sofort kürzt und die vollständige Adresse nie auf die Festplatte schreibt. Keiner der beiden Dienste verbirgt deine Anfragen vor deinem Internetanbieter, solange du nicht DoH oder DoT nutzt.

Blockiert Google DNS irgendetwas?

Nein. Laut Google blockiert oder filtert Google Public DNS keinerlei Domains, außer in seltenen Sicherheits- oder Rechtsfällen. DNSSEC wird allerdings validiert: Eine Domain mit fehlerhaften Signaturen scheitert mit SERVFAIL, statt eine möglicherweise gefälschte Antwort zu liefern. Wenn du Filter willst, nimm einen Resolver, der dafür gebaut ist:

AnbieterPrimärSekundärFilter
Google Public DNS8.8.8.88.8.4.4Keine
Cloudflare1.1.1.11.0.0.1Keine
Cloudflare for Families1.1.1.31.0.0.3Malware und Inhalte für Erwachsene
Quad99.9.9.9149.112.112.112Schädliche Domains
OpenDNS FamilyShield208.67.222.123208.67.220.123Inhalte für Erwachsene (voreingestellt)

Tipp

Für ein Familiennetz trägst du am besten einen filternden Resolver wie Cloudflares 1.1.1.3 im Router ein. Die Adressen von Google sind die bessere Wahl, wenn du ungefilterte Antworten und den CDN-freundlichen Subnetz-Hinweis willst. Die Families-Adressen findest du in unserem Guide zu den Cloudflare DNS-Servern.

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Google DNS vs. Cloudflare vs. Quad9: Unser Geschwindigkeitstest

Ist 8.8.8.8 schneller als 1.1.1.1? Das hängt von deinem Netzwerk ab, also haben wir gemessen. Am 4. Oktober 2026 haben wir jedem Resolver 15 Abfragen eines populären Namens (im Cache) und 15 Abfragen völlig neuer Namen (nicht im Cache) geschickt, und zwar von zwei Orten in Indien: einem Jio-Heimanschluss in Andhra Pradesh und unserem Webserver in einem Rechenzentrum in Navi Mumbai. Die Tabelle zeigt den Median der Antwortzeit.

ResolverHeimanschluss: im CacheHeimanschluss: ohne CacheRechenzentrum: im CacheRechenzentrum: ohne Cache
Cloudflare 1.1.1.126 ms148 ms3 ms71 ms
Cloudflare 1.0.0.126 ms146 ms2 ms136 ms
Google 8.8.8.853 ms116 ms3 ms64 ms
Google 8.8.4.431 ms121 ms3 ms64 ms
Quad9 9.9.9.937 ms330 ms2 ms269 ms

Tipp

Starte den DNS-Geschwindigkeitstest von DNS Robot auf deinem eigenen Gerät. Er misst Google, Cloudflare und Quad9 per DNS over HTTPS direkt aus deinem Browser und sortiert sie für deinen Anschluss.

Global sieht DNSPerfs Resolver-Ranking (letzte 30 Tage, abgerufen am 4. Oktober 2026) 1.1.1.1 knapp vorn: im Schnitt 13.63 ms gegenüber 19.47 ms bei Google und 21.62 ms bei Quad9. Unsere Werte aus Indien zeigen, warum ein Durchschnitt in die Irre führen kann.

Google gewann den Test ohne Cache in beiden Netzen (116–121 ms am Heimanschluss, 64 ms vom Rechenzentrum aus), und genau das spürst du, wenn du eine Website zum ersten Mal besuchst. Cloudflare beantwortete Namen aus dem Cache am Heimanschluss schneller (26 ms gegenüber 31 ms bei 8.8.4.4 und 53 ms bei 8.8.8.8). Vom Rechenzentrum aus beantwortete jeder Resolver Namen aus dem Cache in 2–3 ms.

Keiner von beiden ist also überall „der schnellste DNS“. Der Abstand zwischen ihnen beträgt so oder so ein paar Dutzend Millisekunden. Das ist weniger als der Abstand zwischen einem guten öffentlichen Resolver und einem langsamen Resolver des Internetanbieters.

Google DNS (8.8.8.8) einrichten

Im Router eingestellt, gilt es für jedes Gerät in deinem WLAN. Stell es stattdessen auf dem Gerät ein, wenn du den Router nicht ändern kannst, oder bei Laptops und Smartphones, die du auch unterwegs nutzt.

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Im Router

  • Melde dich auf der Admin-Oberfläche des Routers an, meist unter 192.168.1.1 oder 192.168.0.1. Unser Router-Login-Guide nennt Standardadresse und Passwort für 25+ Marken und Internetanbieter.

  • Öffne die Einstellungen unter Internet, WAN oder DHCP und such die DNS-Felder.

  • Stell DNS von automatisch auf manuell um und trag 8.8.8.8 und 8.8.4.4 ein. Gibt es einen IPv6-Bereich, trag dort 2001:4860:4860::8888 und 2001:4860:4860::8844 ein.

  • Speichere und verbinde deine Geräte neu (oder starte den Router neu), damit sie die Änderung übernehmen.

Warnung

Manche Router von Internetanbietern lassen keine DNS-Änderung zu oder setzen nach einem Firmware-Update wieder die Server des Anbieters ein. Wenn die Einstellung nicht hält, konfiguriere stattdessen jedes Gerät einzeln.

Unter Windows 11 und 10

  • Öffne Einstellungen → Netzwerk und Internet, wähle WLAN oder Ethernet und klicke dann auf deine Verbindung.

  • Klicke neben DNS-Serverzuweisung auf Bearbeiten und stell auf Manuell um.

  • Trag unter IPv4 als bevorzugten DNS 8.8.8.8 und als alternativen DNS 8.8.4.4 ein. Unter Windows 11 kannst du für beide DNS über HTTPS auf Ein (automatische Vorlage) stellen.

  • Trag unter IPv6 2001:4860:4860::8888 und 2001:4860:4860::8844 ein und speichere.

  • Windows 10 hat in den Einstellungen keine eigene DNS-Option. Drücke Win + R, führe ncpa.cpl aus, klicke mit der rechten Maustaste auf deinen Adapter und öffne Eigenschaften → Internetprotokoll, Version 4 (TCP/IPv4) → Eigenschaften → Folgende DNS-Serveradressen verwenden. Die Befehle unten funktionieren unter beiden Versionen.

bash
REM Eingabeaufforderung als Administrator. Ersetze "Wi-Fi" durch den Namen deines Adapters (unter deutschem Windows meist "WLAN")
REM (anzeigen mit: netsh interface show interface)
netsh interface ipv4 set dnsservers name="Wi-Fi" source=static address=8.8.8.8 validate=no
netsh interface ipv4 add dnsservers name="Wi-Fi" address=8.8.4.4 index=2 validate=no
ipconfig /flushdns

Unter macOS und Linux

  • macOS: Systemeinstellungen → Netzwerk → WLAN → Details → DNS, klicke auf + und füge 8.8.8.8, 8.8.4.4 und die beiden IPv6-Adressen hinzu.

  • Linux mit systemd-resolved (zum Beispiel Ubuntu- und Fedora-Desktops): Stell es pro Verbindung im NetworkManager ein oder nutze resolvectl wie unten. Bearbeite /etc/resolv.conf auf diesen Systemen nicht von Hand; die Datei wird neu erzeugt.

bash
# macOS (auf deutschen Systemen heißt der Dienst oft "WLAN" statt Wi-Fi)
networksetup -setdnsservers Wi-Fi 8.8.8.8 8.8.4.4 2001:4860:4860::8888 2001:4860:4860::8844

# Linux (NetworkManager): Ersetze "Home Wi-Fi" durch den Namen deiner Verbindung
nmcli con mod "Home Wi-Fi" ipv4.dns "8.8.8.8 8.8.4.4" ipv4.ignore-auto-dns yes
nmcli con up "Home Wi-Fi"

# Linux (systemd-resolved, gilt bis zur nächsten Neuverbindung; ersetze wlan0 durch deine Schnittstelle)
sudo resolvectl dns wlan0 8.8.8.8 8.8.4.4
resolvectl status wlan0

Unter Android und auf dem iPhone

  • Android 9 oder neuer: Öffne Einstellungen → Netzwerk & Internet → Privates DNS (bei manchen Smartphones unter Erweitert), wähle Hostname des privaten DNS-Anbieters und gib dns.google ein. Das verschlüsselt deine Anfragen und funktioniert über mobile Daten genauso wie im WLAN.

  • iPhone und iPad: Einstellungen → WLAN, tippe auf das (i) neben deinem Netzwerk und dann auf DNS konfigurieren → Manuell. Entferne die vorhandenen Einträge und füge 8.8.8.8 und 8.8.4.4 hinzu. Das gilt nur für dieses eine WLAN.

So prüfst du, ob du Google DNS nutzt

Google stellt einen speziellen Namen bereit, der mit der Adresse desjenigen antwortet, der ihn abfragt. Führe die Abfrage ohne Angabe eines Servers aus, damit sie über deine normalen Einstellungen läuft:

bash
# Windows, macOS oder Linux
nslookup -type=TXT o-o.myaddr.l.google.com

# Mit Google DNS: Du bekommst eine Google-Adresse (oft 172.253.x.x oder 74.125.x.x)
# plus eine Zeile "edns0-client-subnet".
# Ohne Google: Du bekommst stattdessen die Adresse des Resolvers deines Internetanbieters oder VPNs.

# DNSSEC-Test: Diese absichtlich fehlerhafte Domain muss scheitern
dig @8.8.8.8 dnssec-failed.org | grep status
# status: SERVFAIL

Tipp

Zum Vergleich fragst du dieselbe Domain mit der DNS-Abfrage von DNS Robot und auf deinem eigenen Rechner ab. Unterscheiden sich die Antworten nach einer kürzlichen DNS-Änderung, warte, bis die TTL des alten Eintrags abgelaufen ist.

Zeigt die Antwort weiterhin deinen Internetanbieter, überschreibt etwas deine Einstellung: der Router, der seine eigene Adresse verteilt, ein VPN oder die eigene Einstellung für sicheres DNS im Browser. Nach jeder Änderung solltest du deinen DNS-Cache leeren, damit alte Antworten den Test nicht verfälschen.

8.8.8.8 funktioniert nicht? Häufige Ursachen

Google Public DNS selbst fällt nur sehr selten aus. Wenn es scheinbar nicht funktioniert, liegt es meist an einer dieser Ursachen:

  • Dein Netzwerk fängt DNS ab. Manche Internetanbieter, Hotels und Firmen-Firewalls leiten jede Anfrage auf Port 53 an ihren eigenen Resolver um, sodass 8.8.8.8 in deinen Einstellungen nichts ändert. Der Test mit o-o.myaddr.l.google.com oben zeigt dann eine Adresse, die nicht von Google stammt. DoH oder DoT zu dns.google umgeht das meist, sofern das Netzwerk es zulässt.

  • Ein Captive Portal. In WLANs von Hotels, Flughäfen und Cafés erscheint die Anmeldeseite oft nur über das netzeigene DNS. Stell DNS wieder auf automatisch, melde dich an und wechsle danach zurück.

  • Eine Firewall, die nur ihr eigenes DNS erlaubt. Firmen- und Schulnetze sperren oft Port 53 und 853 zu externen Resolvern. Nutze dort den Resolver des Netzwerks.

  • Eine Domain mit fehlerhaftem DNSSEC. Google prüft Signaturen. Ist das DNSSEC einer Domain falsch konfiguriert, antwortet Google mit SERVFAIL, während ein Resolver ohne Validierung vielleicht noch eine Adresse liefert. Die Lösung liegt auf der Seite der Domain.

  • Rate Limiting. Google erlaubt bis zu 1.500 Anfragen pro Sekunde je IPv4-Adresse (bzw. je IPv6-/64). Privatnutzer kommen da nie in die Nähe, ein ausgelasteter Mailserver oder Crawler hinter einer einzigen IP aber schon.

  • Veraltete Antworten. Nach dem Wechsel bleiben zwischengespeicherte Antworten auf deinem Gerät, bis ihre TTL abläuft. Leere den Cache und teste erneut.

Wenn gar keine Website lädt, folge unserem Guide zu DNS-Server antwortet nicht. Scheitert nur eine einzelne Website mit DNS_PROBE_FINISHED_NXDOMAIN, liegt das Problem meist bei den Einträgen dieser Domain; siehe NXDOMAIN-Fehler beheben.

Ist 8.8.8.8 für dich der schnellste DNS?

Starte den DNS-Geschwindigkeitstest von DNS Robot in deinem eigenen Browser. Er misst Google, Cloudflare und Quad9 mit DNS-over-HTTPS-Abfragen ohne Cache und sortiert sie nach dem Median der Antwortzeit in deinem Netzwerk.

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Häufig gestellte Fragen

Google Public DNS nutzt 8.8.8.8 und 8.8.4.4 für IPv4 sowie 2001:4860:4860::8888 und 2001:4860:4860::8844 für IPv6. Trag jeweils beide Adressen eines Paares ein, damit dein Gerät eine Ausweichadresse hat.

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Inhaltsverzeichnis

  • Was ist Google Public DNS?
  • Google DNS-Server-Adressen (IPv4 und IPv6)
  • Google DNS64-Adressen für reine IPv6-Netze
  • DNS over HTTPS, DNS over TLS und die JSON-API
  • Google DNS und Datenschutz: Was protokolliert wird
  • Blockiert Google DNS irgendetwas?
  • Google DNS vs. Cloudflare vs. Quad9: Unser Geschwindigkeitstest
  • Google DNS (8.8.8.8) einrichten
  • So prüfst du, ob du Google DNS nutzt
  • 8.8.8.8 funktioniert nicht? Häufige Ursachen
  • Häufig gestellte Fragen