Was Ist eine IP-zu-Hostname-Abfrage?
Eine IP-zu-Hostname-Abfrage ist der Prozess der Umwandlung einer IP-Adresse in ihren zugehörigen Domainnamen (Hostname) durch Abfrage von PTR-Einträgen (Pointer Records) im DNS. Zum Beispiel gibt die Abfrage von 8.8.8.8 den Hostnamen dns.google zurück. Dies ist die Umkehrung einer normalen DNS-Abfrage, die Domainnamen in IP-Adressen übersetzt.
Unser kostenloses IP-zu-Hostname-Tool unterstützt sowohl IPv4 als auch IPv6. Es fragt den in-addr.arpa-Namespace für IPv4 und ip6.arpa für IPv6 ab. Für umfassende Reverse-DNS-Prüfungen mit FCrDNS-Verifizierung nutzen Sie unser Reverse-DNS-Tool, und für detaillierte IP-Informationen die IP-Abfrage.
Wie IP-zu-Hostname-Auflösung Funktioniert
Bei einer IP-zu-Hostname-Auflösung werden die Oktette der IP-Adresse umgekehrt und .in-addr.arpa angehängt. Für die IP 192.168.1.1 wird nach 1.1.168.192.in-addr.arpa gesucht. Der DNS-Resolver folgt dann der Delegationskette durch die Reverse-DNS-Zonenhierarchie zum autoritativen Nameserver mit dem PTR-Eintrag.
Für IPv6-Adressen wird jedes Hexadezimal-Nibble (4 Bit) umgekehrt, durch Punkte getrennt und .ip6.arpa angehängt. Die Adresse 2001:4860:4860::8888 wird zu einem 63-Zeichen-ARPA-Namen. Unser Tool führt diese Konvertierung automatisch durch — geben Sie einfach eine beliebige IP ein. Für die umgekehrte Richtung nutzen Sie die Domain-zu-IP-Abfrage.
IP zu Hostname vs Domain zu IP — Der Unterschied
IP zu Hostname (dieses Tool) konvertiert eine IP-Adresse zu ihrem zugehörigen Domainnamen über PTR-Einträge in der Reverse-DNS-Zone. Domain zu IP macht das Gegenteil — es wandelt einen Domainnamen über A-Einträge (IPv4) und AAAA-Einträge (IPv6) in seine IP-Adresse um.
IP zu Hostname wird verwendet für: Untersuchung unbekannter IPs in Serverprotokollen, Verifizierung der Serveridentität und Sicherheitsanalysen. Domain zu IP wird genutzt für: Prüfung des Hosting-Standorts einer Website und Verifizierung der DNS-Konfiguration. Beide Richtungen der DNS-Auflösung finden Sie in unserer DNS-Abfrage.
IP zu Hostname für E-Mail-Server
PTR-Einträge sind unverzichtbar für E-Mail-Server. Die meisten empfangenden Mailserver prüfen den PTR-Eintrag der sendenden IP als Teil der Spam-Filterung. Wenn Ihr Mailserver keinen PTR-Eintrag hat oder der PTR-Hostname nicht mit Ihrer sendenden Domain übereinstimmt, werden E-Mails wahrscheinlich abgelehnt oder als Spam markiert.
Forward-Confirmed Reverse DNS (FCrDNS) ist die Verifizierung, dass der PTR-Hostname in einer Forward-DNS-Abfrage zur ursprünglichen IP zurückauflöst (z.B. 8.8.8.8 → dns.google → 8.8.8.8). Dies gilt als Best Practice für Mailserver. Prüfen Sie Ihre vollständige E-Mail-Authentifizierung mit dem SPF-Prüfer, DKIM-Prüfer und DMARC-Prüfer.
Fehlerbehebung: Kein Hostname für eine IP-Adresse Gefunden
Wenn die IP-zu-Hostname-Abfrage kein Ergebnis liefert, ist kein PTR-Eintrag für diese IP konfiguriert. Häufige Gründe: Die IP gehört zu einem dynamischen Privatanschluss, bei dem ISPs keine individuellen PTR-Einträge einrichten. Der Hosting-Anbieter hat kein Reverse-DNS konfiguriert. Der PTR-Eintrag wurde gelöscht oder falsch konfiguriert.
Um einen PTR-Eintrag einzurichten, kontaktieren Sie Ihren ISP oder Hosting-Anbieter — PTR-Einträge werden vom IP-Adressinhaber verwaltet, nicht vom Domain-Registrar. Cloud-Anbieter wie AWS, Google Cloud, Azure und DigitalOcean ermöglichen die Konfiguration über ihr Control Panel. Für die Überprüfung der Mailserver-Konnektivität nutzen Sie unseren SMTP-Test.
Verwandte Netzwerk- und DNS-Tools
DNS Robot bietet weitere kostenlose Tools für DNS- und Netzwerkanalyse.