IPv4 Aus IPv6-Mapped-Adressen Extrahieren
Der IPv6-zu-IPv4-Konverter extrahiert die eingebettete IPv4-Adresse aus speziellen IPv6-Formaten. Nicht jede IPv6-Adresse enthält eine IPv4-Adresse — nur IPv6-Mapped (::ffff:x.x.x.x) und 6to4-Tunnel (2002:xxxx:xxxx::) Formate speichern IPv4-Informationen in ihrer Struktur.
IPv6-Mapped-Adressen (RFC 4291) verwenden das Format ::ffff:x.x.x.x. Die ersten 80 Bits sind Null, die nächsten 16 Bits sind ffff und die letzten 32 Bits enthalten die IPv4-Adresse. Dieses Format wird von Dual-Stack-Systemen verwendet, um IPv4-Verbindungen in IPv6-Notation darzustellen.
6to4-Tunnel-Adressen (RFC 3056) verwenden das Format 2002:xxxx:xxxx::, wobei xxxx:xxxx die IPv4-Adresse hexadezimal kodiert. Dieses Format wurde durch RFC 7526 als veraltet erklärt, taucht aber noch in älteren Netzwerkkonfigurationen auf.
Für die umgekehrte Richtung nutzen Sie unseren IPv4-zu-IPv6-Konverter. Zum Kürzen von IPv6-Adressen verwenden Sie den IPv6-Kompressor.

Unterstützte IPv6-Eingabeformate
Unser Tool erkennt und verarbeitet automatisch die folgenden IPv6-Formate mit eingebetteten IPv4-Adressen:
Format: ::ffff:192.168.1.1 oder ::ffff:c0a8:0101. Die IPv4-Adresse steckt in den letzten 32 Bits. Das Standardformat für Dual-Stack-Kommunikation.
Format: 2002:c0a8:0101::. Die IPv4-Adresse ist in den Bits 16-47 hexadezimal kodiert. Seit 2015 als veraltet eingestuft (RFC 7526).
Dual-Stack-Netzwerke und IPv6-Mapped-Adressen
Dual-Stack bedeutet, dass IPv4 und IPv6 gleichzeitig auf derselben Netzwerkschnittstelle betrieben werden. Ein Dual-Stack-Server kann Verbindungen über beide Protokolle annehmen. IPv6-Mapped-Adressen (::ffff:x.x.x.x) treten in Dual-Stack-Umgebungen häufig auf, wenn IPv6-native Anwendungen IPv4-Verbindungen in ihrer IPv6-Socket-API darstellen.
Wenn Sie beispielsweise IPv6-Mapped-Adressen in Server-Logs sehen (z.B. ::ffff:10.0.0.1), können Sie mit unserem Tool die ursprüngliche IPv4-Adresse extrahieren. Dies ist besonders nützlich für die Netzwerkfehlerbehebung, Log-Analyse und Sicherheitsüberprüfungen.
Nutzen Sie die IP-Abfrage, um nach der Extraktion weitere Details zur IPv4-Adresse zu erhalten, oder die Reverse-DNS-Abfrage zur Auflösung des zugehörigen Hostnamens.

Warum Wurde 6to4-Tunneling Eingestellt?
6to4-Tunneling (RFC 3056) wurde durch RFC 7526 im Jahr 2015 offiziell als veraltet erklärt. Die Gründe waren vielfältig:
Unzuverlässige Relay-Router: 6to4 war auf öffentliche Relay-Router angewiesen, die nicht immer verfügbar waren und den Datenverkehr verwerfen konnten. Es gab keine Garantie für die Erreichbarkeit dieser Router.
NAT-Traversal-Probleme: Viele Benutzer hinter NAT-Geräten konnten 6to4 nicht nutzen, da die Technologie eine öffentliche IPv4-Adresse erforderte.
Asymmetrisches Routing: Der Hinweg und der Rückweg des Datenverkehrs konnten unterschiedliche Wege nehmen, was zu Leistungsproblemen und schwer diagnostizierbaren Fehlern führte.
Moderne Alternativen sind native IPv6-Bereitstellung, 464XLAT, NAT64 und DS-Lite. Nutzen Sie die IP-Blacklist-Prüfung zur Überprüfung der extrahierten IP-Adresse auf Blocklisten.

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