Was prüft dieser IPv6-Test?
Der Test startet, sobald die Seite geladen ist. Ihr Browser kontaktiert drei Testserver: einen, der nur IPv4 spricht, einen, der nur IPv6 spricht, und einen Dual-Stack-Server, der beides akzeptiert. Antwortet der reine IPv6-Server, hat Ihre Verbindung funktionierendes IPv6. Der Dual-Stack-Server zeigt, welches Protokoll Ihr Browser wählt, wenn er die Wahl hat.
Außerdem sehen Sie Ihre öffentliche IPv4- und IPv6-Adresse, den Anbieter, zu dem Ihre IPv6-Adresse gehört, ihr /64-Netzwerkpräfix und ob es sich um natives IPv6 Ihres ISP handelt oder ob die Adresse über einen Tunnel wie Teredo oder 6to4 kommt.

Was Ihr IPv6-Score bedeutet
IPv6 funktioniert, und Ihr Browser hat es beim Dual-Stack-Test gewählt. Sie erreichen auch reine IPv6-Websites und -Dienste.
IPv6 funktioniert, aber Ihr Browser hat sich diesmal über IPv4 verbunden. Browser geben IPv6 einen kurzen Vorsprung, lassen dann IPv4 dagegen antreten und nutzen die Verbindung, die zuerst steht. Das ist also normal.
Der reine IPv6-Server hat nicht geantwortet. Ihr ISP, Router, VPN oder Gerät stellt kein IPv6 bereit. Die meisten Websites funktionieren trotzdem, weil fast alle auch IPv4 unterstützen.
IPv6 funktioniert, aber der reine IPv4-Server hat nicht reagiert. Ihr Netzwerk ist möglicherweise ein reines IPv6-Netz ohne Route zu IPv4-Websites, oder etwas blockiert IPv4. Websites mit IPv6-Unterstützung laden weiterhin, reine IPv4-Websites eventuell nicht.
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So testen Sie Ihre IPv6-Verbindung
Der Test läuft von selbst und dauert nur wenige Sekunden. Schalten Sie Ihr VPN vorher aus, wenn Sie die Verbindung Ihres eigenen ISP testen möchten, denn viele VPNs blockieren IPv6.
Das Ergebnis zeigt, ob Sie IPv6, nur IPv4 oder nur IPv6 haben, und gibt Ihnen passende Hinweise dazu.
Sehen Sie beide öffentlichen Adressen, den IPv6-Adresstyp (nativ, Teredo, 6to4 oder NAT64), den Anbieter und das /64-Präfix.
Wenn Sie eine Router- oder Windows-Einstellung geändert haben, klicken Sie auf Erneut testen, um zu bestätigen, dass IPv6 jetzt funktioniert.
Warum habe ich kein IPv6?
Zeigt der Test nur IPv4, liegt es meist an einem dieser Gründe:
Ihr ISP bietet kein IPv6 an, zumindest nicht in Ihrem Tarif oder in Ihrer Region. Das ist bei kleineren ISPs und manchen Geschäftsanschlüssen immer noch verbreitet.
IPv6 ist auf Ihrem Router ausgeschaltet. Viele Router werden mit deaktiviertem IPv6 ausgeliefert, oder der WAN-IPv6-Typ muss zu Ihrem ISP passen (oft DHCPv6 oder automatisch).
Ein VPN blockiert IPv6. Viele VPN-Apps deaktivieren IPv6, damit Ihre echte IPv6-Adresse nicht am Tunnel vorbei durchsickern kann. Trennen Sie die Verbindung und testen Sie erneut.
IPv6 ist auf Ihrem Gerät deaktiviert. Prüfen Sie unter Windows, ob in den Eigenschaften Ihres Netzwerkadapters Internetprotokoll, Version 6 (TCP/IPv6) angehakt ist.
Ein alter Router oder ein Mesh-System unterstützt IPv6 gar nicht oder gibt es nicht an die Geräte in Ihrem WLAN weiter.
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So aktivieren Sie IPv6
Am Router: Melden Sie sich auf der Admin-Oberfläche an (siehe unsere Router-Login-Anleitung), öffnen Sie die IPv6- oder WAN-Einstellungen, schalten Sie IPv6 ein und wählen Sie den Verbindungstyp, den Ihr ISP verwendet. Speichern, neu starten und erneut testen.
Unter Windows 11 und 10: Öffnen Sie Systemsteuerung → Netzwerk- und Freigabecenter → Adaptereinstellungen ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Verbindung, wählen Sie Eigenschaften und setzen Sie den Haken bei Internetprotokoll, Version 6 (TCP/IPv6).
Unter macOS: Systemeinstellungen → Netzwerk → Ihre Verbindung → Details → TCP/IP, dann IPv6 konfigurieren auf Automatisch stellen.
Fragen Sie Ihren ISP, ob IPv6 in Ihrem Tarif verfügbar ist. Große ISPs wie Comcast Xfinity, T-Mobile und Reliance Jio stellen es bereits standardmäßig bereit.
Natives IPv6, Tunnel und NAT64
Nicht jede IPv6-Adresse ist gleich. Der Test kennzeichnet Ihre Adresse, damit Sie wissen, welche Art von IPv6 Sie haben:
Eine globale Adresse von Ihrem ISP. Genau das wollen Sie: schnell und direkt geroutet.
Ein alter Microsoft-Tunnel, der IPv6 in IPv4-UDP verpackt. Langsam und unzuverlässig; aktuelle Windows-Versionen nutzen ihn standardmäßig nicht mehr.
Ein automatischer Tunnel, der oft ausfällt. RFC 7526 hat seine Anycast-Relays für veraltet erklärt und schreibt vor, dass 6to4 standardmäßig ausgeschaltet sein muss. Ist natives IPv6 verfügbar, schalten Sie es besser ab.
Ermöglicht reinen IPv6-Netzen den Zugriff auf reine IPv4-Websites, indem Adressen übersetzt werden. Bei Mobilfunkanbietern weit verbreitet.
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IPv6-Unterstützung einer Website prüfen
Öffnen Sie Website testen, geben Sie eine Domain ein, und das Tool prüft vier Dinge: ob die Domain und ihr www-Name AAAA-Einträge (IPv6-Adressen) haben und ob auch ihre Nameserver und Mailserver IPv6-Adressen besitzen. Genau das braucht ein Besucher oder Mailserver mit reinem IPv6, um die Website und ihre E-Mails zu erreichen. Viele große Websites scheitern schon an der ersten Prüfung: Bei unserem Test im Oktober 2026 hatte github.com Nameserver und Mailserver mit IPv6, aber keinen AAAA-Eintrag für die Website selbst.
Die Einträge werden über verschlüsseltes DNS in Ihrem Browser abgefragt. Ein AAAA-Eintrag zeigt, dass eine Website eine IPv6-Adresse veröffentlicht; um alle Eintragstypen auf einmal zu sehen, nutzen Sie unsere DNS-Abfrage.
IPv6 vs. IPv4 kurz erklärt
Adresslänge: IPv4-Adressen haben 32 Bit, insgesamt etwa 4,3 Milliarden, und der weltweite freie Pool war 2011 erschöpft. IPv6-Adressen haben 128 Bit, genug für 3,4 × 10^38.
Format: IPv4 sieht aus wie
203.0.113.7, IPv6 wie2001:db8::1: acht Gruppen aus Hex-Ziffern, wobei::für eine Folge von Nullen steht. Unser IPv6-Komprimierungstool schreibt solche Adressen aus und kürzt sie.NAT: IPv4-Netzwerke verbergen viele Geräte hinter einer öffentlichen Adresse. Mit IPv6 kann jedes Gerät seine eigene öffentliche Adresse haben, während die Firewall des Routers unaufgeforderten Datenverkehr meist trotzdem blockiert.
DNS-Einträge: IPv4-Adressen stehen in A-Einträgen, IPv6-Adressen in AAAA-Einträgen.
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Weitere Netzwerk-Tools
Weitere kostenlose Tools, um Ihre Verbindung und IP-Adressen zu prüfen: